"White Squall ~ Now Or Never"
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Zweite Fehler

Wer kennt die Situation nicht? „Mach den selben Fehler nie ein zweites mal“. Ich glaub, ich kann darüber bald ein Lied singen. Es ist so, dass man selber damit nie wirklich ein Problem hat, diesen „Fehler“ zu begehen. Nur was danach wird, ist es, was einen einholt – die Vergangenheit. Noch ein paar Bier, und ich fang’ an es zu begreifen. Es gibt Dinge, die kann man nicht ändern, und es gibt Dinge, die sollte man nicht ändern. Es kostet einen einfach zu viel Kraft die man für andere Dinge und vor allem Menschen bräuchte. Und damit wieder mal willkommen auf meinem Blog.


(Cover von "Viva Los Tioz" von den "Böhsen Onkelz" ~ auch ein hammerstarkes Album !)

Es mag ein paar Monate her sein, als ich das Gefühl hatte, alles sei gut, alles sei fein. Und meine Welt und ich sind „untouchable“. Mittlerweile merke ich, dass es nichts bringt, sich Dinge einzureden. Es macht einfach keinen Sinn mehr, für manche Dinge, speziell Menschen zu kämpfen. Ohne ist man besser dran. Es ist zwar die Überwindung, sich von dem Vergangenen oder dem ehemals Ersehnten loszulassen – aber hey – das Leben geht weiter.

Ich kann nicht für andere Menschen sprechen, aber speziell als Feuer-Sternzeichen, als das besagte kraftvollste Sternzeichen im ganzen Tierkreis, kommt es mir manchmal vor, als gäbe es in Widdern wirklich ein Feuer. Bin auch auf verdammt viele Widder gestoßen, wo dies wirklich der Fall war. Dieses Temperament hat Vor- und Nachteile. Was im Leben hat das nicht?

Nachteil des Widders? Ehrlich gesagt, die Launen. Wenn einem Widder etwas nicht passt, wird es ihm offenbar schlagartig egal und er wendet sich davon ab. Ein Stolztier. Warum auch in etwas mehr Kraft investieren, wenn man bereits einmal an die wohlmögliche Grenze des Machbaren gegangen ist? Wozu dann der Kampf?

Schwer als Vor- oder Nachteil abzustempeln: der Dickkopf. Wenn ein Widder etwas denkt, ist er davon überzeugt, und ist bereit voll und ganz seine Meinung zu vertreten. Dabei ist es ihm leider egal, ob er Gefühle anderer verletzt durch sein hitziges Verhalten. Dabei ist doch das „Wie?“ entscheidend, wenn man sich sagt „Der Weg ist das Ziel“. Soll es das Ziel sein, andere zu kränken? Ich habe mich davon abgewandt das zu glauben. Halt ein Stolztier. Die Kraft die in jedem Einzelnen liegt, kann man dazu nutzen, „Gutes“ zu tun.

Es bringt einem vielleicht am Ende weniger persönlichen Nutzen. Aber, und das ist definitiv ein Geheimmittel für Glücklichsein im Leben : mit reinem Gewissen lebt es sich leichter. Es fällt mir persönlich zwar manchmal auch schwer auf persönliche Dinge zu verzichten (vielleicht grade weil sie mir manchmal wichtig sind), aber ein Lächeln in das Gesicht anderer zu zaubern, ist viel wertvoller als mit übereifrigem Temperament Gefühle anderer zu überrumpeln. Außerdem, ist das Lächeln anderer nicht materiell bedingt, sondern beruht auf der Tatsache, dass man einfach sich selbst zurücksteckt, und das Gefühl zu geben, ist manchmal das Beste, was es geben kann.


Die Stärke des Widders? Ehrgeiz ^^! Das Feuer in ihm. Was ich mir vornehme, kann ich schaffen… ich muss es nur wollen. Und momentan habe ich mir vorgenommen, dass manche Leute selbst einsehen sollen, dass sie das zweite mal den selben Fehler machen. Ich bin mir langsam zu stolz um manchen Leuten die Lage zu erklären

Also dann Compadres.
Fühlt euch gegrüßt.
White Squall

1.12.06 17:56


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Anfang vom Ende

Wie viele Seelen hat man? Wie sehr kann man eigentlich verkommen? Habe ich „verkommen“ gesagt? Mein ich auch so! Geschichte wiederholt sich. Immer und immer wieder. Und langsam, hab ich es satt. Wisst ihr was die Menschen früher gemacht haben, wenn sie die Geschichte und ihre Wiederholung satt hatten? Sie gingen auf die Barrikaden. Revolution hieß das Zauberwort. Doch was will man in einer „ach so perfekten“ Gesellschaft revolutionieren? Es heißt, man kann andere nicht verändern, nur sich selbst.

 

Doch soll man wirklich nachgeben, wenn einem etwas nicht passt? Sich selber verändern, um anderen gefällig zu sein? Wo ist denn da die Logik? Haben die Alliierten sich damals gedacht „Ach fein, den Nationalsozialismus können wir nicht ändern. Ändern doch wir unsere Meinung zum Nationalsozialismus“? Ich glaube nicht Tim. Gewalt ist keine Lösung? Was? Gewalt ist manchmal das zuletzt verbleibende Mittel zur Kommunikation. Wieder auf das Beispiel Nazi-Deutschland bezogen. „Lieber Herr Hitler, bitte unterlassen sie die Angriffe auf die Juden und beenden sie diesen Krieg“. Bitte? Das einzige was da geholfen hat, war radikal dagegen zu halten. D-Day etc! Das war das einzigst Richtige was man hätte tun können, und zum Glück getan hat…


Ich kann natürlich jetzt selber sehr schwer meine Führerscheinsituation ändern, in der mein Fahrlehrer meinte, nach meiner nächsten Fahrt am 11.12 wird entschieden, ob die Prüfungskarte rausgeht, oder nicht. Er meinte, zwischen Weihnachten und Neujahr. Verdammter *zensiert*. Was soll der Mist? Es hieß „[…] noch bis Weihnachten, dass mit dir durchkriegen […]“, also verdammt noch mal, dann soll er ein paar Beppos aus seinem Terminplaner wegstreichen und mich fahren lassen. Wieder über eine Woche warten. Das ist doch nicht normal ey. Wann habe ich angefangen? April? Und jetzt soll’s Ende Dezember werden? Ja geht’s noch? HASS ey. Eines Tages… *seufz*


Morgen mein verfucktes Vorabi in Geschichte. Hab schon angefangen zu lernen, trotz mangelnder Motivation. Von 8 bis 12. Und danach, mal schauen was der Tag mit sich bringt. Sollte vielleicht endlich mal den anderen Tower wieder in Angriff nehmen. Da hätte ich noch was zu tun. Ich lad demnächst mal ein Bild hoch, wie weit er ist.


Und wie weit manch’ andere Menschen sind, mag ich noch gar nicht beurteilen. Ist das das Ende der Fahnenstange? Oder fangen sie grade erst an? Wenn man nur tatenlos zusieht, gibt es immer ein Anfang vom Ende. Werd’ ich nur zusehen?

Ave Compadres
White Squall

3.12.06 12:02